„Wüstenwanderung“ im Wald am 09.06.2001

 

Erst trafen wir uns zum Frühstück im Freizeitheim der Lemgoer Gemeinde.

Wir freuten uns einander wiederzusehen. Danach führte uns Agathe in den Wald, hier sollte unsere Wüstenwanderung beginnen....

Als zu seiner Zeit Mose das israelitische Volk zum Aufbruch versammelte, war ihre Lage viel ernster. Um es etwas nachzuempfinden, wie es den Israeliten damals gehen könnte, sind wir erst mal durch hohes Gras und trockenes Bachbett gegangen – das sollte das Schilfmeer und den trockenen Durchgang durch das Meer darstellen. Agathe las uns den Lobgesang Moses und des israelitischen Volkes vor.

Der Weg führte weiter durch den Wald. Angesicht der umliegenden schönen Natur, war es sehr schwierig sich ringsherum eine Wüste vorzustellen.

Die nächste Station sollte „Mara“ sein, hier durften wir alle das bittere Wasser probieren. Wenn man sich vorstellt, das man den ganzen Tag nichts anderes zu trinken bekommen konnte, dann kann man das Muren der Israeliten nachvollziehen. „Wie mag wohl das Mana geschmeckt haben, das die Israeliten zu essen bekamen?“ – diese Frage hat uns bei der nächsten Station beschäftigt. Hier durften wir unser „Mana“ sammeln. Es waren ganz normale deutsche Brötchen.

Der Weg führte uns auf eine Anhöhe. Hier machten wir wieder Station. Jetzt wurden wir daran erinnert, wie das Volk die 10 Gebote erhalten hat. Es wäre nicht schlecht, wenn man sich öfter an die Gebote erinnern würde.

Der Weg bis zu unserer nächsten Station war sehr matschig. Der schwierige Weg war zu Ende. Jetzt durften wir Mittagessen. Die leckeren Frikadellen sollten uns die Wachteln darstellen.

Die 12 Stämme Israels (das waren wiederum unsere Gruppe) teilte sich in 3

Gruppen. Die eine Gruppe musste die Bundeslade nachbauen, es gelang Ihnen auch ziemlich wahrheitsgerecht. Die zweite Gruppe musste ein goldenes Kalb basteln, mit den vorhandenen Mitteln ist es Ihnen auch gelungen. Die dritte Gruppe war fleißig bemüht, diesen Bericht zu schreiben.

In der Zwischenzeit hatte sich Agathe in den Hohenpriester verwandelt. Das Gewand des Hohenpriesters war sehr originell. Sie versammelte „das ganze Volk“ uns  und führte uns zu der Stelle, wo wir aus 12 Steinen einen Altar bauten. Mit dem Lied „Zünde an dein Feuer, Herr im Herzen mir “ schlossen wir unsere Wanderung ab.