„Lasten fallen lassen“ beim Single-Treffen

 

Auf das Single-Treffen, das am 8. Juni stattfinden sollte, haben wir uns schon lange gefreut. Diesmal sollte es etwas Besonderes geben – eine Wanderung. An diesem Tag trafen wir uns im Heim der Gefährdetenhilfe in Bad Eilsen.

 

Nach dem Frühstück wurden wir in dreier Gruppen eingeteilt und in einem Abstand von fünf Minuten auf die Wanderraute geschickt. Da es eine besondere Wanderung sein sollte, wurden wir für den Weg ausgerüstet, und so bekam jeder von Agathe Barkmann einen Stein und einen Schlüssel.

 

Frohen Mutes machten wir uns auf den Weg. Die blauen Pfeile, nach denen wir wandern mussten, führten uns durch einen schönen Waldpark und immer weiter bergauf.

 

Oben angekommen, sahen wir die erste Anhaltestelle: ein Kreuz und darunter eine Bibel. Getreu dem Motto „Die Lasten fallen auf Golgatha“, warfen wir unsere Steine, die wir zu Beginn der Wanderung eingekackt hatten, unter das Kreuz. Erleichtert und froh gingen wir weiter.

 

Da kam dann auch schon die erste Versuchung: An so einem sonnigen Tag wie diesem konnten wir nicht widerstehen und nahmen Obst und Limonade mit, die uns der freundliche „Händler“ des „Marktes der Versuchung“ anbot – schon war es passiert: Der Preis für die Erfrischung war der Schlüssel der Verheißung.

 

Doch der Weg führte uns weiter. Nach so einem Vorfall wurden einige von uns misstrauisch und nahmen das Wasser und das Brot, das uns an der nächsten Station angeboten wurden, nicht mit, was sie allerdings ohne Bedenken hätten tun können. Kurz vor Schluss der Wanderung ließen sich dann noch einige Von Christoph auf einen falschen Weg schicken. Mit einem ernsten und treuherzigen Blick bot er allen die falsche Richtung an.

 

Als wir uns dann alle im Heim uns versammelt hatten, stellte sich heraus, dass nur die erste Gruppe alles richtig gemacht hatte. Die dazu gehörenden Personen wurden dann mit einer goldenen Krone gekrönt. Nach dem anschließenden Grillen hielt uns ein Mitarbeiter des Heimes einen Vortrag zum Thema „Ziele setzen und erreichen.“ Sehr zufrieden mit dem Tag und den Organisatoren sehr dankbar, fuhren wir auseinander.

 

Anna Wall, Nelli Wall, Pauline Mathis, Irina Mick, Irene Janzen