Single-Freizeit auf Gut
Holmecke
Dahin ist die schöne Sommerzeit. Der Herbst ist angebrochen mit seinen langen dunklen Abenden und Tagen voller Regen und durchdringender feuchten Kälte. Daher rechneten wir nicht unbedingt mit Sonnenwetter, als wir die Freizeit für Singles vom 15-17 September planten. Doch wurden uns zwei hervorragende warme Tage geschenkt. Die Sonne strahlte auch in unseren Herzen. Unser Herr hat uns vereint und reichlich gesegnet in der Zeit des Beisammenseins.
Unser „organisatorisches Zentrum“ lag diesmal in Bielefeld. Zur aktiven Mitarbeit hatten sich im Vergleich zum letzten Jahr ein paar Leute mehr gemeldet, so waren auch mehr verschiedene Ideen zusammengetragen worden.
Am Freitagabend, dem Anreisetag, wurde jeder von uns an der Rezeption von Agathe und Maria herzlich begrüßt. Die Freude war besonders groß, wenn man Personen erblickte, die man bereits beim letzten Treffen kennen gelernt und ins Herz geschlossen hatte. Es wurde kurz das Programm und der Tagesablauf der folgenden Tage besprochen und ein Bekanntmachungsspiel durchgeführt.
Am Samstagmorgen um 7.00 Uhr war Morgengymnastik angesagt, allerdings zog so mancher es vor, etwas länger im Bett zu bleiben. Nach einer Morgenandacht und dem Frühstück setzte Heinrich Klassen sozusagen das Thema unseres letzten Treffens fort. Es ging um Gaben, mit denen Gott jeden von uns ausgestatten hat, ganz gleich, zu welchem Menschentyp wir angehören. Dieses wurde durch Beispiele aus der Bibel bestätigt.
Nachmittags gingen wir Sport- und Freizeitangeboten nach oder führen einfach Gespräche in kleinen Gruppen. In der Abendveranstaltung führte uns Christoph durch das Thema „Wachstum“. Es wurde der Zusammenhang zwischen Dienen und Wachsen erläutert. Wir erkannten auch den großen Vorteil, als Alleinstehende Gott zur Verfügung zu stehen und uns von ihm gebrauchen zu lassen. Es liegt jetzt an uns, ob wir diesen Vorteil nutzen und zu Gott ein volles „Ja“ sagen.
Maria Rennpening erzählte uns noch über das Bibelseminar Bonn, in dem sie z.Z. studiert, und die Wichtigkeit der Arbeit in der Gefährdetengruppe. Sonntags machten wir mit dem Thema „Wachstum“ weiter, sangen viele gemeinsame Lieder – doch ob wir es wollten oder nicht, die Trennungsstunde am Nachmittag rückte immer näher… In der Hoffnung eines baldigen Wiedersehens fuhren wir nach Hause.
Gruppe aus Espelkamp